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Technologie-Architektur für Smart Metering

 

Technologie-Architektur für Smart Metering

 
 

Von Kathy Robertson Shaffer

 
 
Es ist allseits bekannt, dass Energieversorger kontinuierlich vor Herausforderungen stehen, wenn sie versuchen die Verpflichtungen gegenüber ihren Kunden, Aktionären und Regulierungsbehörden einzuhalten, während sie sicher für den Zustand und die Zuverlässigkeit des Netzwerkes sorgen.  Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren disruptive Trends die Wirtschaftsmodelle der Versorgungsunternehmen weiter unter Druck setzen werden: ein immer höherer Fokus auf Energieeffizienz, das Wachstum von Demand-Response-Programmen, die Auswirkungen des vermehrten Einsatzes dezentraler Energieerzeugung, die Elektrifizierung von Wärme und Verkehr.

Als Reaktion darauf setzen viele Energieversorger intelligente Technologien ein, um neues Potenzial freizusetzen und einen höheren Wert aus ihren Anlagen zu ziehen. Welche Überlegungen müssen Versorgungsunternehmen hinsichtlich der Technologiearchitektur anstellen, damit sie sich problemlos und in kürzester Zeit an die schnellen Veränderungen von Technologien und Lösungen, die in Zukunft eintreten werden, anpassen können?
Die Energieversorger-Branche bewegt sich aktuell von zwei bis drei separaten Hauptanwendungen (normalerweise CIS, SCADA/DMS und GIS) hin zu einer dezentralen Plattform, was durch die Anwendung von intelligenten Zählern bzw. intelligenten Stromnetzen noch beschleunigt wird. Als Ergebnis davon haben die meisten Versorgungsunternehmen ihre Reise hin zum intelligenten Stromnetz mit dem Einsatz von intelligenten Zählern begonnen. In diesen Fällen haben wir die Erfahrung gemacht, dass man hinsichtlich der Architektur eher danach strebte, Anwendungen zu implementieren, die hauptsächlich die „Meter-to-Cash“-Funktionalität unterstützen, anstatt einen strategischeren Ansatz zu wählen, der auf zukunftsfähigere Architektur für das intelligente Stromnetz abzielt.  Anders ausgedrückt, konzentrieren sich Versorgungsunternehmen bisher hauptsächlich darauf, Ersparnisse bei der Zählerablesung und dem Außendiensteinsatz zu realisieren, als die umfassenderen Vorteile eines digitalen Netzes zu nutzen.
Unser Plan für die Architektur beginnt ebenfalls mit der Implementierung von intelligenten Zählern, aber das ist einfach nur ein erster Schritt auf der Reise hin zu einer richtigen Architektur für das Smart Grid. Wenn Energieversorger dann den Anfang wagen, zeigt dieser „einfache“ erste Schritt bereits eine hohe Komplexität, durch die sie sich vorsichtig manövrieren müssen.  Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es ausschlaggebend ist, einen Endzustand zu definieren, der im Einklang mit den strategischen Zielen des Versorgungsunternehmens steht, einen phasenweisen Ansatz anzuwenden, der mit den Unternehmenszielen einhergeht (z. B. Beginn der Reise mit der Implementierung von intelligenten Zählern, worauf dann eine Netzarchitektur aufgebaut wird), ein Modell zur korrekten Steuerung von Projekten zu entwerfen und eine offene Denkweise an den Tag zu legen, um prinzipientreue Kompromisse während der Reise zum Endzustand zu ermöglichen.

 

 
 

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