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Achtung! Engpass in Sicht

 

Achtung! Engpass in Sicht

 
 

Netzmanagement in Zeiten der Kundenzentrierung

 
Die meisten Versorgungsunternehmen in Nordamerika haben zum Ziel, bezahlbaren, sicheren und zuverlässigen Zugang zu Elektrizität (und vielleicht auch zu Gas und Wasser) zur Verfügung zu stellen, während die Umwelt geschont wird. Eine wachsende Anzahl an dezentralen Energieressourcen (DERs) wird zum Energiemix hinzugefügt, was insgesamt gute Nachrichten für die Umwelt sind.

Aber das Management ihrer Verbreitung im Stromnetz birgt Risiken für das Netzwerk. Versorgungsunternehmen stellen immer wieder Engpässe – früher eine Übertragungsherausforderung – im Verteilernetzwerk fest.

Die Stärkung des Stromnetzes ist ein Weg, ausreichend Kapazität zu garantieren, um Angebot- und Nachfrage entsprechend bedienen zu können. Jedoch kann diese Lösung zeitaufwändig in der Umsetzung sein und Störungen für Unternehmen und Bürger nach sich ziehen. Außerdem erfordert der Aufbau physischer Infrastruktur, um Kapazität in Spitzenzeiten, die nur ein kleiner Bruchteil der gesamten Betriebsdauer pro Jahr sind, zur Verfügung zu stellen einen Kapitaleinsatz, der möglicherweise den ROI schmälert.

Welche Folgen und Risiken haben Engpässe im Verteilernetzwerk? Welche Lösungen gibt es?
Mehr dazu im Bericht (Englisch)

 
 

Probleme im Anmarsch ... Engpässe in Sicht

 

Probleme im Verteilernetz

Die Ausstattung der Verteilersysteme wird über die gemessenen Betriebsgrenzen hinaus überlastet, was zu Schäden an den Segmentkabeln, Sicherungen, Trafos usw. führt. In Extremfällen können sogar Brände entstehen.

Probleme in der Übertragungs- und Verteiler-Wertschöpfungskette

Dort, wo keine Schutzvorkehrungen für Gegenströme getroffen wurden, funktionieren die vorhandenen Relais möglicherweise nicht, was zu weitgreifenden Stromausfällen und Schäden an der Anlage führt. Ähnliche Probleme können auch in Übertragungssystemen für hohe Energieleistungen auftreten.

Probleme beim Kunden

Die Periodizität in der Stromerzeugung kann zu Spannungsschwankungen führen, was sich in schlechterem Service widerspiegelt, wie z. B. flackernde Beleuchtung und Schäden an den Geräten.

 
 

Unsere Haupterkenntnisse: Die Perspektive wechseln


Mehr als ein Jahrhundert lang haben Betreiber den „Downstream“-Energiefluss optimiert. Ihr Ansatz zum Stromnetz-Management basierte auf zentraler Intelligenz, Optimierung und festen Prozessen, denen jedoch die erforderliche Schnelligkeit oder Flexibilität fehlt, um die heutigen Störungen im Netzwerk zu kontrollieren. Die traditionelle Sicht auf das System erfasst nicht, was hinter


dem Zähler vor sich geht.  Und selbst wenn sie das könnte, würde immer noch das Verständnis des Kundenverhaltens und der Kundenmotivation fehlen, die ausschlaggebend für effizientes Netzmanagement ist. Zukünftig müssen Versorgungsunternehmen die Perspektive wechseln und mehr über den Kunden nachdenken, um neue Services und Lösungen zu entwickeln, während sie die Beschränkungen des physikalischen Netzes steuern.

 
 

Was haben wir in unserer Studie gelernt?

 

1. Flexibilität in jeder Richtung:
Eine höhere Systemflexibilität ist essenziell für die Bekämpfung von Engpässen und erfordert Maßnahmen im Bereich Assets, aber hauptsächlich auf Softwareseite und hinsichtlich des Kundenverhaltens

2. Es geht um Daten, auch wenn Software keine Wunderwaffe ist:
Eine verbesserte Integration ermöglicht Versorgungsunternehmen, Software, Assets und Einblicke bezüglich des Kundenverhaltens in einem wertbringenden Masterplan zu kombinieren.

3. Teilen und Hemmnisse überwinden, aber die Kontrolle behalten
Versorgungsunternehmen müssen die Rahmenbedingungen für Dritte festlegen, damit diese einige ihrer bestehenden und neuen Aufgaben übernehmen können.

4. Wertbasierte Mechanismen verändern das Setting:
Ein wirklich kundenzentriertes System, das einen wertbasierten Ansatz verfolgt, muss sich weiterentwickeln. In diesem neuen Umfeld wird jede Handlung hinsichtlich der positiven und negativen Auswirkungen auf das Stromnetz bewertet und entsprechend berechnet.

5. Regulierungsbehörden müssen erhalten bleiben:
Ohne die zeitnahe Zusammenarbeit und die vorausschauende Planung von Regulierungsbehörden laufen Versorgungsunternehmen Gefahr, schlecht auf Engpässe vorbereitet zu sein, wenn diese unvermeidbar auftreten. Mit der richtigen Denkweise können Regulierungsbehörden zu Botschaftern und Wegbereitern für eine Ära der Kundenzentrierung werden.

„Das Stromnetz wird immer mehr zur Orchesterbühne, um die alle in ihrem eigenen Tempo herumtanzen. Energieversorger müssen dabei die Orchesterleitung übernehmen, die Signale gibt und das System koordiniert und in die richtigen Bahnen lenkt.“
Befragter der Studie
 

 

Unser Engpassvermeidungsmodell

Wie gehen Energieversorger mit Engpässen um? Dafür gibt es nicht die einzige richtige Lösung, aber OMNETRIC hat vier beispielhafte Szenarien dargestellt, welche die unterschiedlichen Ansätze bei Engpass-Problemen in der fiktiven Stadt Gladville beleuchten.

 
 


 
 

Warum müssen wir jetzt das Thema „Engpass im Verteilernetz“ adressieren?


Ganz einfach, weil der weitere Ausbau von DERs nicht aufhören wird und deshalb die Engpass-Problematik nicht vorübergehend ist. Darüber hinaus, hat unsere Studie gezeigt, dass es nicht DIE eine richtige Lösung gibt und


dass auch nicht ein einzelner Manager dieses Problem lösen kann. Allerdings gibt es einige Dinge, die Versorgungsunternehmen gemeinsam mit dem weiteren Ökosystem, mit Regulierungsbehörden und Lieferanten tun können, um gegen Engpässe anzukämpfen.
Mehr dazu im Bericht über das Management von dezentralen Energieressourcen (Englisch)

 
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